Datenschutzerklärung
für die Remika-Apps für Android und für iOS (iPhone und iPad) und die Website remika.app · Stand: 17. Oktober 2026
Kurz gesagt: Remika hat kein Benutzerkonto, keine Werbung, keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge. Ihre Erinnerungen, Notizen, Anhänge und Einstellungen bleiben auf Ihrem Gerät. Das Diktieren übernimmt der Spracherkennungsdienst Ihres Geräts (bei Android Google, bei iOS Apple; Abschnitt 3.1). Text geht nur in zwei Fällen zur Auswertung an unseren Server: wenn die App eine Erinnerung auf dem Gerät nicht sicher versteht, und wenn Sie den Text einer Notiz diktieren. Unser Server speichert ihn nicht; Google, das die Auswertung erzeugt, bewahrt ihn bis zu 55 Tage zur Missbrauchserkennung auf (Abschnitt 3.2).
Zu dieser Seite: Wo sich die beiden Versionen der App unterscheiden, steht das im jeweiligen Absatz, gekennzeichnet mit Unter Android: oder Unter iOS:. Alles andere gilt für beide.
1. Verantwortlicher
Vadim ZherebchevskyIm Strohsiek 3, 33613 Bielefeld, Deutschland
E-Mail: privacy@remika.app
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt und gesetzlich nicht erforderlich.
2. Was auf Ihrem Gerät bleibt
Erinnerungen, Geburtstage, Notizen, Fotos und Sprachaufnahmen, die Sie anhängen, sowie alle Einstellungen werden ausschließlich lokal auf Ihrem Gerät gespeichert, im eigenen Speicher der App. Wir haben darauf keinen Zugriff. Wenn Sie die App deinstallieren, werden diese Daten gelöscht, mit diesen Ausnahmen: Sicherungskopien, die Sie außerhalb der App abgelegt haben, Fotos, die Sie in der App mit der Kamera aufnehmen (sie werden zusätzlich in der Fotogalerie des Geräts gespeichert und bleiben dort) und, unter iOS, die zwei kleinen Einträge, die Remika im Schlüsselbund (Keychain) von iOS ablegt (Abschnitte 3.3 und 3.8).
Sicherungskopien legen Sie nur auf eigenen Wunsch in den Einstellungen an. Es handelt sich um eine einzelne Datei, die wir nirgendwohin hochladen. Die Sicherungsdatei ist nicht verschlüsselt: Die Titel Ihrer Erinnerungen, die Texte Ihrer Notizen, Ihre Einstellungen und Ihre Anhänge liegen offen darin – bewahren Sie sie dort auf, wo Sie Ihre Dokumente aufbewahren.
- Unter Android: Die App legt die Datei in einem Ordner ab, den Sie selbst wählen. Wenn dieser Ordner von einem Cloud-Dienst synchronisiert wird, gelten dessen Bedingungen. Eine Sicherungskopie können Sie auch über das Teilen-Menü von Android weitergeben.
- Unter iOS: Die App öffnet das Teilen-Menü von iOS; Sie wählen, wohin die Datei geht (zum Beispiel „In Dateien sichern“, auch in iCloud Drive, oder per E-Mail). Wenn Sie sie bei einem Cloud-Dienst ablegen, gelten dessen Bedingungen.
- Auf beiden: Wenn Sie eine Sicherungskopie exportieren oder über das Teilen-Menü senden, bleibt eine vorübergehende Kopie der Datei im Zwischenspeicher der App, bis der nächste Export sie ersetzt oder das System sie löscht. Zum Wiederherstellen wählen Sie eine Datei mit der Dateiauswahl des Systems.
Geräte-Sicherungen. Remika hat keine eigene Synchronisierung und nutzt iCloud nicht. Ist die Sicherung Ihres Geräts eingeschaltet, kann sie auch die Daten von Apps, darunter Remika, enthalten: unter iOS die iCloud-Sicherung oder eine Sicherung auf einem Computer, sofern Sie Remika nicht in den Einstellungen des iPhones ausschließen; unter Android die automatische Sicherung von Android, sofern sie eingeschaltet ist. Das geschieht zwischen Ihrem Gerät und Apple bzw. Google nach deren Bedingungen; wir haben darauf keinen Zugriff.
Kalenderdateien (.ics), die Sie mit Remika öffnen, werden nur auf dem Gerät gelesen.
Der Kalender des Geräts. Wenn Sie in den Einstellungen „Aus dem Telefonkalender übernehmen“ wählen, bittet Remika um die Berechtigung, den Kalender zu lesen, und liest die Termine der ausgewählten Kalender (von 60 Tagen zurück bis ein Jahr voraus: Titel, Notizen, Zeiten, Hinweise und Wiederholungsregeln) einmalig und nur auf dem Gerät. Bei dieser Übernahme und bei der gewöhnlichen Bearbeitung der daraus entstandenen Erinnerung werden keine Kalenderdaten an unseren Server oder an Dritte gesendet. Remika verändert den Kalender nie. Die Termine werden zu gewöhnlichen Erinnerungen in der App.
- Unter Android: Die App bittet nur um die Berechtigung, den Kalender zu lesen.
- Unter iOS: iOS bietet das Lesen von Terminen nur als „Vollzugriff“ an; Remika nutzt ihn ausschließlich zum Lesen. Die App „Erinnerungen“ liest Remika nicht.
Widgets. Die Widgets von Remika auf dem Startbildschirm (Schnellzugriffe, Notizen und ein Kalender) verbinden sich weder mit unserem Server noch mit sonst etwas.
- Unter Android: Die Widgets zeigen Daten, die aus dem eigenen lokalen Speicher der App auf dem Gerät gelesen werden.
- Unter iOS: Die App legt ein vorbereitetes Anzeigeabbild in einem Speicher ab, den die App und ihre Widgets gemeinsam nutzen (eine iOS-App-Gruppe). Beim Kalender-Widget enthält es die Monatsraster: Tageszahlen, die Farbe der Kategorie der Erinnerungen eines Tages, Feiertagsmarkierungen, Beschriftungen in Ihrer Sprache und die Themenfarben. Es enthält keine Titel von Erinnerungen, keine Notizen, keine Anhänge und keine Einstellungen.
Empfang geteilter Inhalte. Wenn Sie aus einer anderen App Text, eine Webadresse, ein Bild oder eine Datei an Remika teilen, legt die App daraus eine Notiz an und kopiert eine Datei oder ein Bild in ihren eigenen Speicher.
- Unter Android: Das läuft über das Teilen-Menü von Android.
- Unter iOS: Die Erweiterung „Teilen → Remika“ kopiert den Inhalt in den gemeinsamen Speicher (dieselbe App-Gruppe), damit die App ihn abholen kann. Die Erweiterung baut keine Netzwerkverbindung auf.
Teilen und Öffnen in anderen Apps: Wenn Sie eine Notiz über das Teilen-Menü des Systems weitergeben oder einen Anhang in einer anderen App öffnen, geschieht das auf Ihre Veranlassung; für die empfangende App gelten deren Bedingungen.
3. Welche Daten das Gerät verlassen
3.1 Spracheingabe
Für das Diktieren nutzt Remika den Spracherkennungsdienst Ihres Geräts. Remika erhält davon nur den erkannten Text; Audio aus dem Diktieren wird von uns weder empfangen noch gespeichert. Das Mikrofon wird nur verwendet, wenn Sie das Diktieren oder eine Aufnahme selbst starten. Damit Zeitangaben besser erkannt werden, gibt die App beim Diktieren einer Erinnerung dem Erkennungsdienst eine Liste von Hinweiswörtern mit – feste Wörter wie Wochentage und Wörter, die Sie früher in der App korrigiert haben. Beim Diktieren in Notizen und Kommentare werden keine Hinweiswörter mitgegeben.
- Unter Android: Das ist der Spracherkennungsdienst von Android (in der Regel von Google). Die Audioaufnahme wird von diesem Dienst verarbeitet – je nach Gerät auf dem Telefon selbst oder auf Servern von Google – und unterliegt der Datenschutzerklärung von Google. Sprachpakete für die Offline-Erkennung lädt Android selbst herunter.
- Unter iOS: Das ist die in iOS eingebaute Spracherkennung (Speech-Framework von Apple). Remika bittet um zwei Berechtigungen: Mikrofon und Spracherkennung. Remika verlangt nicht, dass die Erkennung auf dem Gerät stattfindet: Nach den Angaben von Apple wird die Audioaufnahme je nach Sprache und iPhone auf dem iPhone verarbeitet oder an Server von Apple gesendet, nach der Datenschutzerklärung von Apple. Das Diktieren in Remika benötigt unter iOS eine Internetverbindung; die App startet es nicht, wenn sie weiß, dass das Gerät offline ist.
3.2 Auswertung von Text durch unseren Server (KI)
In der Grundeinstellung versucht Remika, eine Erinnerung zuerst direkt auf dem Gerät zu verstehen. An unseren Server wird Text geschickt,
- wenn die App in einer Erinnerung kein Datum und keine Uhrzeit findet oder eine Uhrzeit bzw. ein Wort nicht sicher versteht (zum Beispiel, ob „7:30“ morgens oder abends gemeint ist),
- bei Notizen: der gerade diktierte Text, um Satzzeichen zu setzen, einen Titel vorzuschlagen oder ihn in Listenpunkte aufzuteilen; war das Gerät offline, wird das beim nächsten Öffnen der Notiz nachgeholt. Lassen Sie einen Listenpunkt selbst aufteilen, wird auch dieser (ggf. getippte) Punkt gesendet.
Übertragen werden bei Erinnerungen der Text, die aktuelle Uhrzeit mit Zeitzonenabstand, die Sprache der Eingabe und die voreingestellte Erinnerungsuhrzeit; bei Notizen nur der Text und die Sprache. Zusätzlich wird die Installationskennung aus Abschnitt 3.3 mitgeschickt. Unser Server läuft bei Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA) und leitet den Text an die Gemini API von Google (Google LLC, USA) weiter, die das Ergebnis erzeugt. Unser Server speichert den Text nicht. Während eine Anfrage bearbeitet wird, schreibt unser Server eine kurze Zeile in die Live-Protokollansicht von Cloudflare: welche Funktion aufgerufen wurde und wie lange sie gedauert hat; schlägt eine Anfrage fehl, erscheinen dort auch die Fehlerangaben, die die Fehlerantwort von Gemini enthalten können. Diese Ansicht lässt sich nur live ansehen, solange jemand mit ihr verbunden ist. Wir haben keine Speicherung dieser Zeilen eingerichtet; wir bewahren sie daher nicht auf. Damit eine bei schlechter Verbindung wiederholte Anfrage nicht zweimal auf die Tagesgrenze angerechnet wird, merkt sich unser Server jede Anfrage 10 Minuten lang anhand ihrer Fingerabdrücke: ein Hashwert (SHA-256) der Installationskennung zusammen mit einem zufälligen Anfrageschlüssel, ein Hashwert der Kennung selbst, ein Hashwert des Funktionsnamens und des Anfragetextes, die Startzeit, der Status (läuft, erledigt, fehlgeschlagen), ob die Anfrage auf die Grenze angerechnet wurde und wie oft dafür das Modell aufgerufen wurde. Weder den Text noch die Antwort noch den Schlüssel selbst speichert der Server. Der Hashwert des Textes ist aus Ihren Worten gebildet; wir behandeln ihn deshalb als pseudonyme, nicht als anonyme Daten. Nach 10 Minuten wird der Eintrag nicht mehr verwendet und bei der nächsten Anfrage oder der nächtlichen Bereinigung gelöscht, spätestens innerhalb eines Tages. Google verarbeitet den Text nach den Nutzungsbedingungen der Gemini API (kostenpflichtige Nutzung) und verwendet ihn nicht zur Verbesserung seiner Produkte; Google bewahrt Anfrage und Antwort jedoch bis zu 55 Tage ausschließlich zur Erkennung und Verhinderung von Missbrauch auf (Nutzungsrichtlinien der Gemini API).
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Auswertung ist die Funktion, die Sie mit der Eingabe anfordern.
3.3 Installationskennung und Nutzungsgrenze
Beim ersten Start der App (siehe Abschnitt 3.8) nimmt sie Kontakt mit unserem Server auf und erhält eine zufällige Kennung. Sie enthält keine Angaben über Sie oder Ihr Gerät. Die App bewahrt sie im geschützten Speicher des Geräts auf. Auf dem Server speichern wir die Kennung selbst, ihr Erstellungsdatum und das Datum der letzten Nutzung (höchstens einmal täglich aktualisiert); alle drei werden 400 Tage nach der letzten Nutzung gelöscht. Zusätzlich speichern wir 2 Tage lang Tageszähler der KI-Anfragen, einen für alle Anfragen und einen eigenen für Notizen und Listen, um die Tagesgrenze durchzusetzen: 10 Anfragen ohne Remika Plus und 20 mit Remika Plus, davon für Notizen und Listen höchstens 7 bzw. 15. Damit ein in einer Schleife hängendes Programm den Dienst nicht überlastet, zählen wir außerdem die Anfragen jeder Installation pro Minute (höchstens 10); dieser Zähler wird 2 Minuten lang gespeichert. Neben der Kennung speichern wir das Pseudonym der Testphase aus Abschnitt 3.8 (denselben Hashwert), damit der Server weiß, ob für die Installation die Testphase läuft; es wird zusammen mit der Kennung gelöscht.
Unter iOS: Die Kennung liegt im Schlüsselbund (Keychain) von iOS. Nach dem dokumentierten Verhalten von Apple können Einträge im Schlüsselbund nach dem Löschen einer App auf dem iPhone verbleiben, und Einträge, die nicht auf dieses Gerät beschränkt sind, sind Teil verschlüsselter Geräte-Sicherungen und können mit einer solchen Sicherung auf ein neues iPhone übergehen. Die Kennung kann deshalb nach einer Neuinstallation weiterverwendet werden.
3.4 IP-Adresse
Bei jeder Verbindung zu unserem Server wird Ihre IP-Adresse technisch von Cloudflare verarbeitet. Zum Schutz vor Missbrauch zählen wir Anfragen pro IP-Adresse (die Zähler werden zusammen mit der IP-Adresse gespeichert): höchstens 300 Anfragen pro Kalenderminute von einer Adresse – dieser Zähler läuft nach zwei Minuten ab und wird bei einer nächtlichen Bereinigung entfernt – und höchstens 20 neu ausgegebene Kennungen pro Tag je IPv4-Adresse bzw. 10 je IPv6-Netz /64; bei IPv6 werden nur die ersten 64 Bit der Adresse gespeichert. Gibt der Server einem bereits bekannten Gerät erneut eine Kennung, zählt das nicht mit. Dieser Zähler wird nach 2 Tagen gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist ein funktionsfähiger, nicht missbrauchbarer Dienst.
3.5 Feiertage und Schulferien
Solange die Anzeige von Feiertagen oder Schulferien eingeschaltet ist, fragt die App das gewählte Land, gegebenenfalls die Region und das Jahr bei den öffentlichen Diensten OpenHolidays API (openholidaysapi.org) und Nager.Date (date.nager.at) ab. Dabei wird Ihre IP-Adresse an diese Dienste übermittelt; andere Daten werden nicht gesendet. Die Ergebnisse werden auf dem Gerät zwischengespeichert; ein bereits gespeichertes Jahr wird nur erneut abgefragt, wenn es älter als 90 Tage ist, wenn Sie das Land oder die Region ändern oder wenn der Kalender ein noch nicht gespeichertes Jahr zeigt. Die Listen der Länder und Regionen in der Regionsauswahl werden abgefragt, wenn Sie die Auswahl nutzen, und 180 Tage lang aufbewahrt. Sind beide Anzeigen ausgeschaltet, wird nichts abgefragt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
3.6 Linkvorschau
Wenn Sie einen Link an Remika teilen, legt die App eine Notiz mit einer Vorschaukarte an. Dafür ruft sie die verlinkte Seite selbst ab – bei YouTube den oEmbed-Dienst von YouTube (www.youtube.com, Google LLC, USA) mit der vollständigen Videoadresse – und anschließend das von der Seite genannte Vorschaubild. Zusätzlich ruft die Komponente, die auf Ihrem Gerät geteilte Inhalte entgegennimmt, die geteilte Webadresse einmal auf, um festzustellen, auf welche Art von Inhalt sie verweist; bei einem YouTube-Link ist das die Videoseite selbst. Diese Websites sehen Ihre IP-Adresse und die Adresse des Links; andere Daten werden nicht gesendet. Die Vorschau wird nur auf dem Gerät gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Vorschau ist Teil der Notiz, die Sie durch das Teilen des Links anlegen.
3.7 Remika Plus und Zahlungen
Wir erhalten weder Ihre Karten- noch Ihre Bankkontodaten. Die App fragt beim Store ab, ob Sie Remika Plus gekauft haben, um es freizuschalten. Remika verarbeitet die Antwort des Stores nur auf Ihrem Gerät und sendet keine Kaufdaten an unseren Server. Mit jeder KI-Anfrage (Abschnitt 3.2) teilt die App dem Server nur eines mit: ob Remika Plus gerade aktiv ist (Kauf oder Testphase), damit die passende Tagesgrenze gilt (Abschnitt 3.3). Art des Kaufs, Token und Daten erhält der Server nicht, und dieses Merkmal speichert er nicht gesondert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: die Erfüllung des Vertrags über den Zugang zu den gekauften Plus-Funktionen.
- Unter Android: Zahlungen wickelt Google Play ab. Um Plus freizuschalten, erhält die App von Google Play Angaben zum Kauf: das Produkt, den Kaufstatus und ein Token zur Bestätigung des Kaufs. Remika sendet das Token zur Bestätigung des Kaufs an Google Play zurück. Der lokale Zwischenspeicher enthält nur die Art des Kaufs und das Datum der letzten Prüfung. Google Play wickelt die Zahlung nach der Datenschutzerklärung von Google ab.
- Unter iOS: Zahlungen wickelt Apple über den App Store ab. Wir erhalten keine Daten Ihres Apple-Accounts. Die App fragt beim App Store (StoreKit) auf Ihrem iPhone Ihre Käufe von Remika Plus ab: das Produkt, den Kaufstatus, das Ablauf- bzw. Kündigungsdatum und ob es sich um einen Testkauf handelt. Die Antwort prüft die App auf dem iPhone mit der eigenen Prüfung von StoreKit. Der lokale Zwischenspeicher enthält nur die Art des Kaufs, das Ablaufdatum eines Abonnements, die Umgebung des Stores und das Datum der letzten Prüfung; ein Beleg oder Transaktionscode wird nicht gespeichert. Wenn Sie „Käufe wiederherstellen“ tippen, bittet die App den App Store, Ihre Käufe abzugleichen. Apple wickelt die Zahlung nach der Datenschutzerklärung von Apple und dem Standard-Endnutzer-Lizenzvertrag von Apple (EULA) ab.
3.8 Schutz der Testphase
Beim Start sendet die App eine Gerätekennung, das Startdatum der Testphase und das Installationstoken aus Abschnitt 3.3 an unseren Server. Der Server wandelt die Gerätekennung in einen pseudonymen Hash um (HMAC-SHA-256 mit einem Servergeheimnis); es handelt sich nicht um anonyme Daten. Der Datensatz zur Testphase enthält nur diesen Hash, das Startdatum und das daraus berechnete Ablaufdatum – keine ursprüngliche Gerätekennung, IP-Adresse oder Inhalte Ihrer Erinnerungen oder Notizen.
- Unter Android: Die Gerätekennung ist die Android-Gerätekennung (
ANDROID_ID). - Unter iOS: Die Gerätekennung ist ein zufälliger Code, den die App selbst erzeugt und im Schlüsselbund (Keychain) von iOS ablegt. Er wird nicht aus Ihrem iPhone, Ihrem Apple-Account, der Werbe-ID oder der Hersteller-ID abgeleitet. Der Hinweis zum Schlüsselbund in Abschnitt 3.3 gilt auch für ihn.
Diesen Datensatz können Sie nicht in der App löschen. Sie können uns um seine Löschung bitten, indem Sie an privacy@remika.app schreiben; Abschnitt 9 erklärt, was wir finden können und was nicht.
Damit soll verhindert werden, dass eine Neuinstallation die Testphase neu startet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: unser berechtigtes Interesse am Schutz der Testphase vor Missbrauch. Der Datensatz wird für die 60-tägige Testphase und weitere 365 Tage gespeichert und anschließend bei der nächtlichen Bereinigung gelöscht. Er wird nicht für eigene Zwecke Dritter weitergegeben; unser Hosting-Anbieter Cloudflare verarbeitet ihn in unserem Auftrag. Die technische Verarbeitung von IP-Adressen aus Abschnitt 3.4 gilt auch für diese Verbindung.
4. Berechtigungen der App
Unter Android:
- Mikrofon – für das Diktieren und für Sprachnotizen, nur auf Ihren Knopfdruck.
- Kamera – um ein Foto an eine Erinnerung oder Notiz anzuhängen, nur auf Ihren Knopfdruck. Fotos bleiben auf dem Gerät.
- Fotos und Medien – damit ein mit der Kamera aufgenommenes Foto zusätzlich in der Galerie gespeichert wird.
- Kalender (nur Lesen) – nur wenn Sie die Übernahme aus dem Telefonkalender starten (Abschnitt 2).
- Benachrichtigungen und exakte Wecker – damit Erinnerungen pünktlich erscheinen. Dabei werden keine Daten übertragen.
Unter iOS:
- Mikrofon – für das Diktieren und für Sprachnotizen, nur auf Ihren Tipp.
- Spracherkennung – damit iOS Ihr Diktat in Text umwandelt (Abschnitt 3.1).
- Kamera – um ein Foto an eine Erinnerung oder Notiz anzuhängen, nur auf Ihren Tipp. Fotos bleiben auf dem Gerät.
- Fotos – Remika bittet nur um die Berechtigung, zu Ihrer Fotomediathek etwas hinzuzufügen, damit ein mit der Kamera aufgenommenes Foto zusätzlich dort gespeichert wird. Die Auswahl eines Fotos aus Ihrer Mediathek läuft über die Fotoauswahl von iOS und gibt Remika nur das Foto, das Sie auswählen.
- Kalender – nur wenn Sie die Übernahme aus dem Kalender des iPhones starten (Abschnitt 2).
- Mitteilungen – damit Erinnerungen pünktlich erscheinen. Dabei werden keine Daten übertragen.
Auf beiden: Erinnerungen werden auf dem Gerät als lokale Benachrichtigungen eingeplant, und Remika nutzt keine Push-Benachrichtigungen von einem Server. Remika fragt nicht nach Ihrem Standort, Ihren Kontakten oder der Werbe-ID und verfolgt Sie nicht über Apps oder Websites anderer Unternehmen hinweg.
5. Übermittlung in Drittländer
Cloudflare, Inc. und Google LLC haben ihren Sitz in den USA. Beide Unternehmen sind nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung erfolgt auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Unter iOS verarbeitet Apple das Diktieren (Abschnitt 3.1) und Zahlungen (Abschnitt 3.7) nach seiner eigenen Datenschutzerklärung.
6. E-Mail an uns
Wenn Sie uns schreiben, verarbeiten wir Ihre Adresse und Nachricht, um zu antworten. E-Mails an Adressen bei remika.app werden über Cloudflare Email Routing an unser Postfach bei WEB.DE (1&1 Mail & Media GmbH, Deutschland) weitergeleitet. Wir löschen die Korrespondenz, wenn sie erledigt ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO.
7. Diese Website
remika.app wird über Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA) ausgeliefert. Cloudflare verarbeitet dabei technisch notwendige Verbindungsdaten wie die IP-Adresse. Die Website setzt keine Cookies, lädt keine externen Schriften und verwendet keine Analyse-Werkzeuge.
8. Kinder
Remika richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren, bei Google Play und im App Store. Die in Abschnitt 3.2 beschriebene KI-Auswertung stellt Google nach Bedingungen bereit, die von ihren Nutzern ein Alter von mindestens 18 Jahren verlangen und Angebote für Personen unter 18 Jahren nicht zulassen.
9. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO). Diese Rechte gelten auch für den pseudonymen Datensatz zur Testphase aus Abschnitt 3.8. Da wir keine Konten führen, können wir den Installationsdatensatz aus Abschnitt 3.3 und den Datensatz zur Testphase nicht allein anhand Ihres Namens oder Ihrer E-Mail-Adresse zuordnen; die Daten auf Ihrem Gerät kontrollieren Sie selbst. Schreiben Sie uns bei Fragen an privacy@remika.app.
In der Praxis. Schreiben Sie an privacy@remika.app. Was unser Server speichert, ist nur an Kennungen gebunden: die Installationskennung (Abschnitt 3.3), die Zähler aus Abschnitt 3.4 und den Hash der Gerätekennung im Datensatz zur Testphase (Abschnitt 3.8). Die App zeigt keine dieser Kennungen irgendwo an, weder in den Einstellungen noch auf einer Info-Seite noch in einer vorbereiteten E-Mail, und Sie können sie nicht selbst auslesen; die Android-Gerätekennung, aus der der Datensatz zur Testphase abgeleitet wird, ist zudem an den Signaturschlüssel von Remika gebunden, sodass auch andere Werkzeuge sie nicht anzeigen. Deshalb können wir Ihre Datensätze in der Regel nicht anhand Ihres Namens oder Ihrer E-Mail-Adresse finden. In dieser Lage gilt Art. 11 DSGVO: Wir sind nicht verpflichtet, weitere Daten allein zu Ihrer Identifizierung zu erheben, und Art. 15 bis 20 DSGVO finden nur Anwendung, wenn Sie zusätzliche Informationen bereitstellen, die es uns ermöglichen, die Datensätze zu identifizieren (Art. 11 Abs. 2 DSGVO); haben Sie solche Informationen, senden Sie sie uns, und wir nutzen sie, um die Datensätze zu finden und zu löschen. Unabhängig von Anfragen wird auf unserem Server nichts unbegrenzt aufbewahrt: Der Installationsdatensatz wird 400 Tage nach der letzten Nutzung gelöscht, die Anfragezähler nach 2 Minuten bis 2 Tagen und der Datensatz zur Testphase 60 + 365 Tage nach Beginn der Testphase; die Löschung erfolgt bei der nächtlichen Bereinigung (Abschnitte 3.3, 3.4, 3.8). Die Daten auf Ihrem Gerät können Sie selbst löschen, indem Sie die App deinstallieren (mit den Ausnahmen aus Abschnitt 2).
Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (ldi.nrw.de).
10. Änderungen
Wenn sich die App ändert, passen wir diese Erklärung an. Es gilt die jeweils hier veröffentlichte Fassung. Bei Abweichungen zur englischen Fassung (Privacy policy) gilt diese deutsche Fassung.